Kurse und Anlässe der Bäuerinnenvereinigung

Jährlich bietet die Bäuerinnenvereinigung für alle Interessierten eine Reihe von interessanten Kurse an. Die Kurse stehen allen Interessierten offen. Anmeldungen für die Kurse und Anlässe sind an Karin Ritler unter der Nummer 078 841 23 90 zu richten.

31. August 2017

Mitgliederausflug ans Unspunnenfest in Interlaken, mit Z'Nini Halt bei Carmen Hischer vom Bürli Schiirli in Oberwald und Z'vieri Hal bei Erika Hänni in Reichenbach.

15. November 2017

Winterzauber in Naters

13. Dezember 2017
Kerzenziehen besonderer Art in Naters
17. Januar 2018
Faszination Glas (bemalen und verzieren) mit Frau Zenhäusern in Ried-Brig.
21. Februar 2018

Kreative Osterdeko mit Edith Imhof in Naters

1. März 2018 62. Bäuerinnentagung n Naters
18. April 2018 Gäste kommen, wir sind bereit. Marlies Födinger zeigt in der Küche im Landwirtschaftszentrum in Visp, wie das ohne Stress gehen kann.
Die Bäuerinnen und Landfrauen sind vielfältig und kreativ! Das bewiesen sie am zweiten Gofferlimärt in Agarn am letzten Oktobersonntag.
Die Bäuerinnen und Landfrauen sind vielfältig und kreativ! Das bewiesen sie am zweiten Gofferlimärt in Agarn am letzten Oktobersonntag.

Die Mehrzweckhalle in Agarn bot am Sonntag, 29. Oktober 2017 Raum für viele kreative Ideen: Von der eingekleideten Haarspange, über Schmuck zu Besticktem, Genähtem oder Gestricktem bis hin zum Alpkäse. Dazu gab es feines Backwerk und Kaffee. Im Erdgeschoss des Grünen Zimmer Agarn lud Odilo Ittig zur 2. Glockenbörse Agarn. Einen Stock darüber nistete sich die Oberwalliser Bäuerinnen- und Landfrauenvereinigung ein. Auf den 25 Quadratmetern boten die Bäuerinnen und Landfrauen wahrlich eine riesige Vielfalt. Fabienne Truffer von Erschmatt nähte Zwerge und wusste die Kinder beim Ausstopfen der kleinen Gesellen hervorragend in ihre Arbeit einzubeziehen. Daniela Petrig, ihre Töchter und Enkelkinder von Törbel boten gefilzte Kerzenständer, lustige Zwerge und schöne Lampen an. Sie stellt auch Krippenfiguren her, die sie selber bemalt und mit Selbstgenähtem bekleidet. Therese Schmid von Naters tischte mit ihren Konfitüren, dem Getrockneten den verschiedenen Essigsorten und Gewürzen aus heimischen Kräutern viel Leckeres auf. Nicht nur eine Augenweide sondern zugleich zweckmässig waren die Kindersöckchen von Cornelia Albert von Naters. Sie macht diese auf Bestellung zu fast jedem Thema. Von Belinda Wyss aus Törbel bleiben vor allem die vielen Salben in Erinnerung, ganz bestimmt dann, wenn sie Wunden heilen, Erkältungssymptome oder Bauchschmerzen lindern. Evi Zeiter von Fiesch bot Sirup von den Rosenblüten an ihrer Bauernhauswand an und stellte dem Publikum gleichzeitig die Früchte ihres Selbstversorgungs-Gartens vor. Karin Ritler von Blatten stellte ihr neues Projekt vor: Mit Schafwollflöckchen füllt sie himmlisch weiche Kissen, natürlich nur dann, wenn sie nicht am Kochherd steht, um ihre Gäste zu verwöhnen oder mit Wurzeln, Holz, getrockneten oder frischen Blumen und Stauden ein Präsent zaubert. Schliesslich wusste Sabine Gabske mit ihrer Kunst des Handspinnens die Besucherinnen und Besucher in den Bann zu ziehen. Gleichzeitig verarbeitet sie die handgesponnene Wolle denn auch gleich zu schönen Pullovern und vielen weiteren nützlichen Sachen für Kinder und Erwachsene. Madeleine Schmidli und Rita Brantschen vom Vorstand der Bäuerinnenvereinigung sprangen als gute Geister überall da ein, wo sie gerade gebraucht wurden. Schade, dass der Arbeit der Bäuerinnen und Landfrauen nicht so viel Aufmerksamkeit entgegen gebracht wurde, wie sie das verdient hätte. Die Frauen nahmen es gelassen: „In ihrem sonst oft so hektischen Alltag sei ein gemütlicher Tag unter Gleichgesinnten so richtig wohltuend“, gaben sie zu Protokoll.
Helene Zbinden von Naters platzierte sich mit ihren Kerzen in der Mehrzweckhalle. Nun ja, die Kerzen haben wohl alle einen Docht, aber sie zu verbrennen wäre schon fast eine Sünde. Eringerkühe beim Stechen, eine stolze Schwarzhalsziege sind nur zwei der vielzähligen und wunderbaren Motive, welche die Kerzen von Helen Zbinden unvergleichlich machen.
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Strahlend wie das Wetter und dankbar für einen gemütlichen Tag unter sich stellen sich die gut gelaunten Bäuerinnen auf einem ihrer Jahresausflüge der Fotografin.
Strahlend wie das Wetter und dankbar für einen gemütlichen Tag unter sich stellen sich die gut gelaunten Bäuerinnen auf einem ihrer Jahresausflüge der Fotografin.

Am 31. August 2017 findet der traditionelle Vereinsausflug statt. Fröhliche Geselligkeit lenkt vom Alltag ab und wirkt inspirierend. Zu den Anlässen sind neben den Vereinsmitglieder alle interessierten Frauen und Männer eingeladen.
Immer wieder stehen Bäuerinnen in der Öffentlichkeit im Einsatz. Bei gesellschaftlichen Anlässen, bei bäuerlichen Veranstaltungen, bei Schauen oder bei Messen wird liebend gerne auf die tatkräftige Unterstützung der Oberwalliser Bäuerinnenvereinigung gezählt. Alle Einsätze aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen. Erwähnt seien aber zwei Grossanlässe, an denen die Oberwalliser Landwirtschaft vom Einsatz der Bäuerinnen profitierte: Der Ehrengastauftritt an der OGA im Jahr 2004 oder an der VIFRA im Jahr 2009 wäre ohne Bäuerinnen viel fader, ja unmöglich gewesen.
An der  OLMA 2012 und 2014 machten die Bäuerinnen beste Werbung für das Wallis. Sie kneteten, formten und backten von früh bis spät und verwöhnten das OLMA-Publikum mit Walliser Spezialitäten wie Roggenbrot, Früchteroggenbrot,  Gommer Cholera und Walliser Aprikosen- oder Traubenkuchen. Der reissende Absatz der Spezialitäten sowie der Dank und die Anerkennung der Oberwalliser Landwirtschaft mögen Entschädigung für die Bäuerinnen sein.